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Zeitschriftenartikel:

F. Aigner:
"Einfluß der Tragwerksausbildung beim Umbau hoher Talbrücken";
Beton- und Stahlbetonbau, 97 (2002), 2; S. 78 - 93.



Kurzfassung deutsch:
Anhand einer vor rund 40 Jahren erbauten Talbrücke für eingleisigen Eisenbahnverkehr wird die Möglichkeit untersucht, die hohen Pfeiler für die Auflagerung eines neuen Tragwerkes für zweigleisigen Verkehr zu verwenden. Über das konkrete Bauwerk hinausgehend wird in einer Parameterstudie der Einfluß verschiedener Tragwerksausbildungen und größerer Erdbebenbelasten untersucht. Zur Aufnahme der Brems- und Erdbebenkräfte in Längsrichtung müssen an den Brückenenden Dämpfer eingebaut werden. Maßgebend sind die Gründungen, da durch die schwereren Tragwerke und die größeren Horizontalkräfte (Erdbeben!) wesentlich größere Bodenpressungen entstehen. Dies kann gründungstechnische Maßnahmen und im Falle hoher seismischer Einwirkungen trotz ungünstigerer Pfeilerbeanspruchungen die Anordnung eines leichten Tragwerkes mit direkter Lagerung der Schienen auf dem Tragwerk erfordern.

Kurzfassung englisch:
Influence of the superstructure design on the adaptation of high viaducts. Based on an existing single-track railway bridge the possibility of using the high piers for the adaptation to a modern double-track bridge is studied. In particular, the influence of the type of the superstructure and the behaviour to higher seismic effects are investigated. To absorb the horizontal forces due to breaking and seismic effects a damping system must be installed at the abutments. The foundations are more unfavourable than the piers themselves. Due to heavier girders and greater horizontal forces, the average and edge soil pressures may assume much greater values than in the existing bridge. This can require special measures to improve the subsoil or the basis and even the construction of a very light deck without ballast bed, which can lead to more unfavourable stresses in the piers.

Erstellt aus der Publikationsdatenbank der Technischen Universitšt Wien.